Politischer Aschermittwoch

Politischer Aschermittwoch der Bernemer SPD mit Katarina Barley und einem klaren Bekenntnis zu Europa und Vielfalt. Die Heringe kamen aus dem Startorante – Frau Barley hat’s geschmeckt

Frankfurt steht auf für Demokratie

Frankfurt steht auf für Demokratie

Montag, den 5. Februar 2024 um 17:00 Uhr auf dem Römerberg.

Gemeinsam wollen wir das verteidigen, was uns allen eigentlich als viel zu selbstverständlich erscheint: Unsere Demokratie.

Für unsere internationale Sport- und Kulturszene.
Für unseren starken Wirtschaftsstandort.
Für unsere weltoffene und vielfältige Stadt.
Für Frankfurt.

Die Basis unseres Zusammenlebens – das Grundgesetz – wird dieses Jahr 75 Jahre alt. Es ist das rechtliche Fundament der Bundesrepublik Deutschland. Die Würde des Menschen ist unantastbar – das ist die Grundlage unseres politischen und gesellschaftlichen Handelns.

Dieses gesellschaftliche Fundament wird von menschen- und demokratiefeindlichen Parteien und Gruppierungen angegriffen.

Die AfD tritt das Grundgesetz mit Füßen. Auf dem Potsdamer Treffen wurde die Vertreibung von Millionen Mitbürgerinnen und Mitbürgern diskutiert. Gleichzeitig werden Demokratie und Rechtsstaat auch durch Verächtlichmachung demokratischer Institutionen von innen heraus infrage gestellt. Solche Angriffe auf unser Grundgesetz dürfen nicht unbeantwortet bleiben.

Seit Tagen demonstrieren im ganzen Land hunderttausende Menschen für unsere Demokratie und Menschenrechte. Das zeigt, dass die Gesellschaft bereit ist, Angriffen auf die Demokratie wirkungsvoll entgegenzutreten. 

Für Demokratinnen und Demokraten ist klar: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Alle Menschen sollen frei und selbstbestimmt leben können.

Wir wissen, dass es wichtig ist, gemeinsam ein Zeichen zu setzen – für unsere liberale, gerechte, offene und soziale Gesellschaft. Wir halten zusammen und verteidigen unsere Werte.

Es ist an der Zeit, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen.
Es ist an der Zeit, Präsenz zu zeigen. Aufzustehen. Rauszugehen.

Jobmesse „Enter_Zukunft_Pädagogik

Jobmesse Enter_Zukunft Pädagogik Claudia und Mili

Wir waren auf der Jobmesse "Enter_Zukunft_Pädagogik" der Goethe-Uni

Jobmesse Enter_Zukunft Pädagogik Claudia und Mili
Jobmesse Enter Zukunft Pädagogik FaPrik Kekse
Jobmesse Enter Zukunft Pädagogik Mili

Wir waren auf der Jobmesse „Enter_Zukunft_Pädagogik“ der Goethe-Uni. Es gab guten Austausch mit den Kolleg*innen von anderen Trägern und interessante Gespräche mit angehenden Erziehungswissenschaftler*innen – vielleicht auch zukünftigen Kolleg*innen? – Die FaPrik-Kekse aus dem Startorante waren jedenfalls sehr attraktiv!

Jobmesse vom 02.02.2024

Die „Enter_Zukunft_Pädagogik“ der Goethe-Universität ist eine Jobmesse für Studierende und Absolventen im Bereich Pädagogik. Sie bietet Einblicke in Karrieremöglichkeiten durch Präsentationen von Bildungs- und sozialen Einrichtungen, NGOs und Unternehmen. Mit einem Programm aus Workshops und Vorträgen fördert sie den Austausch über aktuelle Bildungsthemen und Netzwerkmöglichkeiten. Die Messe ist eine ideale Plattform, um Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen und sich über den Bildungssektor zu informieren.

Sprachkraft im Startorante

Sprachförderung im Startorante und SchubLaden

Seit Oktober 2023 gibt es in den Ausbildungsbetrieben Startorante und SchubLaden der Faprik gGmbH Unterstützung in Form einer Sprachlehrkraft. Das oberste Ziel dieser Förderung in dem Programm „Berufsqualifizierende Sprachförderung Plus“ (BQS+) ist es, Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine bessere Integration in Ausbildung und Arbeit auch beim Erwerb deutscher Sprachkenntnisse zu unterstützen und zu fördern. Das Programm ist so ausgelegt, dass der berufsqualifizierende Sprachunterricht mit dem Fachunterricht u.a. in Form von szenebasiertem Unterricht verknüpft wird. So werden die Auszubildenen fachlich wie auch sprachlich auf Situationen im Arbeitsalltag vorbereitet. Zusätzlich werden Sprachförderlerneinheiten hinsichtlich einer Nachbereitung des Berufsschulstoffes sowie bei Bedarf auch Betreuung bei der Prüfungsvorbereitung, beim Schreiben der Ausbildungsnachweise etc. und Einzelsprachcoachings angeboten.

Oberbürgermeister Mike Josef gratuliert

Oberbürgermeister Mike Josef gratuliert

Der Oberbürgermeister Mike Josef gratuliert unserem langjährigen Faprik-Beiratsmitglied Gerd Wilcken zu seinem 80zigsten Geburtstag und seinen zahlreichen Verdiensten. Zum Jubiläum sind natürlich auch Vorstandsmitglied Ulrich Körlin und Geschäftsführerin Maud Beeskow erschienen.

Geschäftsgang Ladengeschäft als Ausbildungsprojekt

Ladengeschäft als Ausbildungsprojekt

Der SchubLaden in Frankfurt ist ein Ort der schönen Dinge, der Nachhaltigkeit – und der Bildungschancen. Ein gemeinnütziger Verein unterstützt Frauen bei der Ausbildung.
© Lando Hass
Bei der Arbeit: Wajeeha Ataie (links) und Mireia Susnjara

Auf den ersten Blick ist der „SchubLaden“ im Frankfurter Stadtteil Bornheim ein ganz normales Geschäft für Schreibwaren, Spielzeug und netten Krimskrams. Vor der Ladenfront stehen Ständer mit Karten für verschiedene Anlässe, die DHL-Werbung am Eingang signalisiert, dass der Kunde hier auch seine Pakete abgeben und -holen kann. Nach dem Eintreten wissen die Augen gar nicht, wohin sie schauen sollen, weil das Angebot so bunt und vielfältig ist. Schnell wird klar, dass man zum Stöbern Zeit mitbringen sollte.

Auf den zweiten Blick wird deutlich: Im Laden läuft vieles anders als in anderen Geschäften, denn er ist in erster Linie ein Ausbildungsort für junge Frauen. Trotz sprachlicher, psychischer oder anderer Beeinträchtigungen bekommen die Frauen die Möglichkeit, sich zur Verkäuferin oder Kauffrau im Einzelhandel ausbilden zu lassen. Das Personal bekommt hier daher mitunter Unterstützung beim Bedienen der Kasse. Auch ist das Deutsch manchmal noch etwas holprig.

Träger des Geschäfts ist der Verein Faprik. Er stellt den Frauen neben zwei Ausbilderinnen auch zwei Sozialpädagoginnen zur Seite. Zudem gibt es Angebote zum Spracherwerb und Bewerbungstraining. Selbst mitbringen müssen die Auszubildenden laut Projektleiterin Beate Fuhrich Spaß am Kontakt mit Kunden und den anderen Mitauszubildenden.

Professionelle Beratung

Das Geschäft legt laut Ausbilderin Barbara Bicer Wert auf nachhaltig und fair hergestellte Produkte – Artikel aus Papier, Glas, Holz oder Keramik etwa. Artikel aus Plastik sind kaum zu sehen. Viele Produkte hätten zudem Nachhaltigkeitssiegel wie den Blauen Engel und stammten aus Deutschland oder aus lokalen Kooperativen. Die Postkarten (ab 50 Cent) und prominent ausgestellte Geschenkpapierbögen (1,70 bis 4,95 Euro) seien oft handgeschöpft, sagt Bicer.

Lieblinge der Verkäuferinnen und der Kundschaft sind die sogenannten Soulbottles (24,90 bis 29,90 Euro), nachhaltig und fair produzierte Trinkflaschen aus Glas mit verschiedenen Mustern, ebenso die unter der Marke James bekannten Einkaufstrolleys aus bunt gemusterter Lkw-Plane (119 Euro). Eine Auswahl davon hat es kürzlich ins Schaufenster der U-Bahn-Station Bornheim Mitte geschafft. Die Frauen werden auch darin geschult, Kunden bei Fragen zu Materialien und Herstellung der Waren zu beraten, zu einigen Artikeln gibt es schriftliche Informationen.

Hier wird Wert auf Respekt gelegt

Mit seinem Konzept hat der „SchubLaden“ seit seiner Eröffnung 2009 laut Fuhrich eine treue Stammkundschaft gewonnen. Das Projekt gibt es schon seit rund 30 Jahren. Seinerzeit hatten sich arbeitsuchende Berufsschullehrer zusammengeschlossen, um ebenfalls arbeitsuchenden jungen Menschen eine Perspektive zu eröffnen. Weil es ähnliche Projekte im Handwerk schon für Männer gab, entwickelten sie eines für junge Frauen. Inzwischen betreibt der Trägerverein weitere Projekte, etwa das Ausbildungsrestaurant Startorante und Start 1, das beim Erreichen des Hauptschulabschlusses unterstützt.

In Bornheim legen die Ausbilderinnen nach eigenen Angaben auch Wert auf die Vermittlung von Allgemeinwissen und Respekt für unterschiedliche Lebensentwürfe. Ebenso wichtig sei ein Bewusstsein für politische Entwicklungen. So wurde im Frühjahr eine Sammelbox für die Ukraine organisiert und zwei große Pakete verschickt.

In diesem Jahr sind noch nicht alle Ausbildungsplätze vergeben, Interessierte zwischen 16 und 27 Jahren aus Frankfurt können sich noch im Oktober unter ausbildung@faprik.com melden.

 

SchubLaden, Spessartstraße 11, Frankfurt; montags bis freitags 10 bis 18.30 Uhr, samstags 10 bis 15 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch an Celina

Herzlichen Glückwunsch

Auszeichnung als die hessische Landesbeste Auszubildende

Herzlichen Glückwunsch an Celina, die sich mit Auszeichnung als die hessische Landesbeste Auszubildende im Verkauf hervorgetan hat. Ihr herausragendes Engagement und ihre bemerkenswerte Leistung sind wirklich bewundernswert.

Wir sind begeistert, dass Celina nun den nächsten Schritt auf ihrer beruflichen Reise macht und ihre Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel bei uns fortsetzt. Es ist eine aufregende Zeit, die zweifellos viele neue Herausforderungen und Chancen bieten wird, und wir sind stolz darauf, sie dabei zu unterstützen.

Diese besondere Auszeichnung ist nicht nur Celinas eigene Errungenschaft, sondern auch ein Erfolg für unser Unternehmen. Als Standort SchubLaden sind wir bestrebt, Mitarbeiterinnen zu fördern und zu entwickeln, und Celina ist ein herausragendes Beispiel für unseren Einsatz in dieser Hinsicht.

Wir schätzen ihre harte Arbeit und ihr Engagement, und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihr auf ihrem Weg zur Kauffrau im Einzelhandel viele weitere Erfolge zu feiern. Diese Urkunde ist nicht nur eine Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen, sondern auch eine Motivation für die Zukunft, in der sie zweifellos weiterhin großartige Dinge erreichen wird. Wir sind gespannt darauf, gemeinsam mit Celina und dem gesamten Team SchubLaden erfolgreich in die Zukunft zu gehen.

Für die erfolgreiche Unterstützung hat auch das Unternehmen eine Urkunde verdient!

Für die herausragende und kontinuierliche Unterstützung, die unser Unternehmen bereitgestellt hat, verdient es zweifellos eine ganz besondere Auszeichnung! Die engagierte Arbeit und Hingabe unseres Teams haben maßgeblich dazu beigetragen, die Erfolge zu ermöglichen, die wir bis heute erreicht haben.

Diese Urkunde ist nicht nur eine formelle Anerkennung, sondern auch ein Symbol für die Wertschätzung und den Respekt, den wir unserem gemeinnützigen Träger entgegenbringen. Sie repräsentiert die gemeinsamen Anstrengungen, den Teamgeist und die Entschlossenheit, die uns stets antreiben.